JUSO Stadt Luzern nominiert…

Die JUSO Stadt Luzern stellt ihrer JUSOplus-Liste 29 junge KandidatInnen vor. Mit dieser vielfältigen Liste zeigt die JUSO, dass sie auch weiterhin die stärkste Jungpartei in Luzern ist. Wir sind auf einem guten Weg und starten mit voller Kraft in den Wahlkampf.

Was ist JUSOplus?

Jung: Mit Tristan Glatthard (Geburtsdatum: 13.07.1996) kandidiert der jüngste Kandidat auf der JUSO-Liste. Das Durchschnittsalter liegt bei 23 jahren.

Vielfältig: Es kandidieren Lehrlinge, StudentInnen, BüezerInnen, SchülerInnen und KünstlerInnen.

Engagiert: Unsere KandidatInnen sind auch privat in verschiedenen Bereichen engagiert.
Sie sind Mitglieder in Quartiervereinen und Organisationen wie Pfadi, Jungwacht und Sportvereinen.

Von Überall: Fast alle Quartiere sind auf unserer Liste vertreten. Spitzenkandidatin Abilasa Leuenberger kommt aus dem Maihofquartier, Stadtratskandidat Yannick Gauch wohnt in der Neustadt.

So verschieden die einzelnen KandidatInnen sind, eines haben sie alles gemeinsam: Sie stehen für ein linkes, weltoffenes und urbanes Luzern ein. Neben JUSO-Mitgliedern sind auch viele zu finden, die mit dieser Kandidatur dieser politischen Haltung Ausdruck geben wollen und bereit sind die Zukunft unserer Stadt mit zu gestalten.
Es kann nicht sein, dass sich die Unternehmen und das Kleinbürgertum die Stadt aufteilen und sukzessive weniger zahlungskräftige BewohnerInnen aus der Stadt verdrängen.
Die Zukunft gehört nicht den ewig Gestrigen, sondern uns.

Was wollen wir?
Auf der Liste befinden sich sowohl Jusos, als auch andere junge Linke. JUSOplus will in diesem Wahlkampf die Bereiche bezahlbarer Wohnraum, Tourismus, Öffentlicher- und Veloverkehr sowie Kultur thematisieren. Es sind jene Themen, welche das soziale Zusammenleben und die Zukunft am meisten bestimmen.

Stadtentwicklung

Eine glaubwürdige Stadtentwicklung ist für die JUSO nur dann möglich, wenn die Stadtbevölkerung in die Entscheidungsprozesse integriert wird. Wir wollen eine Stadt die nicht in den Machtstrukturen der Parteien und Quartiervereine verharrt, sondern die direkt auf die Bewohnerinnen und Bewohner zugeht und die Diskussion über die Entwicklung unserer Stadt fördert. Dabei muss auch ein Umdenken stattfinden. Stadtentwicklung darf nicht länger ein Mittel sein, mit welchem primär gute Steuerzahler angesiedelt werden, sondern muss die Bedürfnisse der jetzigen Bevölkerungsschichten ins Zentrum stellen. Die setzt sich aus allen Einkommensschichten zusammen. Um den nötigen Gestaltungsfreiraum zu erhalten ist es notwendig, dass die Stadt Luzern eine aktivere Immobilienpolitik betreibt und die Gestaltung dieser Gebiete demokratischen Prozessen unterstellt.

„Wir setzen uns für eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik ein. Für eine Förderung von ÖV und Veloverkehr und eine Begrenzung des motorisierten Individualverkehrs.“
    Yannick Gauch, Stadtratskandidat / Spitzenkandidat Grossstadtrat

„Die Stadt Luzern hat eine vielfältige und lebendige Kulturszene. Diese muss bewahrt und weiter gefördert werden.“
    Abilasa Leuenberger, Spitzenkandidatin Grossstadtrat

„Der Tourismus muss so gestaltet werden, dass er für die Stadtbevölkerung erträglich ist. Dies ist er nur, wenn alle davon profitieren und nicht nur einige wenige Geschäfte.“
    Nik Rigert, Präsident JUSO Stadt Luzern / Kandidat Grossstadtrat

„Bezahlbarer Wohnraum wird mehr und mehr zu einer Mangelware. Die Stadt muss aktive Schritte im Bereich sozialer Wohnraum und einer gesunden Durchmischung unternehmen.“
    Michela Roger, Kandidatin Grossstadtrats

JUSO kandidiert für den Stadtrat

In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass ein Bedürfnis nach einer jungen linken Alternative vorhanden ist. Bei den letzten Stadtratswahlen 2011 konnte unser Kandidat Adelino de Sa ein hervorragendes Resultat erzielen. Es herrscht Veränderungsbedarf in der Regierung. Deshalb wird die JUSO auch 2016 einen Kandidaten stellen.

An der Mitgliederversammlung vom 12.12.2015 haben wir uns einstimmig dafür ausgesprochen, Yannick Gauch für den Stadtrat zu nominieren. Der 21- jährige Grafiker präsidierte die städtische JUSO zwischen 2011 – 2014 und ist zurzeit tätig als Politischer Sekretär der SP Kanton Luzern.

Du willst die JUSO und Yannick Gauch im Wahlkampf unterstützen?

Lebensqualität für Alle

Der Salle Modulable soll ein Ort der Begegnung für die Luzerner Bevölkerung werden. Wird jedoch der Standort Inseli in Betracht gezogen, nehmen die Initiatoren in Kauf, genau einen solchen zu gefährden. Der Inselipark mit seinen zwei Bars, der Volière und der Buvette, und der grossen Grünfläche fungiert heute schon als Begegnungsort für die gesamte Bevölkerung, die die dort herrschende lockere Atmosphäre und die zentrale Lage zu schätzen weiss. Ob dies auch neben dem High-Class-Kulturpalast weiterhin möglich wäre, ist äusserst fragwürdig. Wenn nicht, würde unter anderem die alternative Kultur erneut aus dem Zentrum verdrängt. Dies wäre ein Verlust für die ganze Stadt Luzern.

Es ist exemplarisch, dass die Auflösung des Carparkplatzes auf dem Inseli für die Errichtung des Salle Modulable kein Problem darzustellen scheint, wo dies hingegen zur Schaffung einer Grünfläche wie die JUSO Stadt Luzern in ihrer Initiative „Für ein lebendiges Inseli statt Blechlawine“ fordert auf breite Kritik und Ablehnung von Seiten der Luzerner Tourismusbranche stösst. Die Errichtung einer Grünfläche und die Aufwertung des Standortes, wie sie unsere Inseli-Initiative fordert ist somit technisch keine unlösbare Aufgabe. Nun stehen der Erhalt und die Ausweitung des Grüns in der Stadt und der Prestigebau in direkter Konkurrenz. Wird unsere Initiative, zur Aufhebung des Carparkplatzes zugunsten einer Erweiterung der Grünfläche angenommen, ist der Standort Inseli für den Salle Modulable vom Tisch.

Wir wollen eine Steigerung der Lebensqualität im Zentrum für alle. Das erreichen wir durch eine Aufwertung des Inseliparks, die sich am heute funktionierenden Erscheinungsbild orientiert.

Wir führen mehr als einen Wahlkampf

Der kantonale JUSO-Präsident Joël Mayo schreibt über die bevorstehenden Kantonsratswahlen 2015

Für die JUSO Kanton Luzern findet im März 2015 mehr als nur Wahlkampf statt. Es ist ein Deutungskampf, es ist ein Kulturkampf den wir als Linke in diesem Wahljahr zu führen haben werden und den wir zu führen verpflichtet sind. Die universellen Werte offener, moderner Gesellschaften (Freiheit, Gleichheit, Solidarität) sind während Jahren in Bedrängnis geraten durch einen neoliberalen, rechtsbürgerlichen Mainstream, der keine Scham dabei empfindet, einige wenige Privilegierte auf Kosten der Gesellschaft zu übervorteilen. Artikel ansehen