Ein wichtiger Schritt für ein lebendiges Luzern

51.60 % der Luzerner* und Luzernerinnen* stimmten am 24. September 2017 Ja zur Initiative “Lebendiges Inseli statt Blechlawine”. Damit bekennt sich eine Mehrheit der Bevölkerung zu mehr Grünflächen, Freiräumen und einer städtebaulichen Aufwertung der Innenstadt. Ein intensiver Abstimmungskampf endet damit in einem historischen Erfolg: Die Inseli-Initiative ist das erste von der JUSO Stadt Luzern lancierte Volksbegehren, das angenommen wurde.

Wir wollen eine lebendige Stadt, in der genügend öffentliche Räume mit hoher Aufenthaltsqualität und offenen Nutzungsmöglichkeiten Platz finden, in der alle Menschen eine Heimat und einen Gestaltungsraum finden und in der die Bevölkerung mitbestimmt, wie diese Auszusehen hat. Aus diesem Grund haben wir die Inseli-Initiative lanciert.
Das Inseli ist hinsichtlich der Menschen, die hier ihr Naherholungsgebiet finden, seiner Rolle als Kulturplatz – unter anderem als Heimatort der Määs –  sowie aufgrund der Lage am See im dicht bebauten Zentrum Luzerns einer der vielfältigsten Orte und für das Bild der Stadt prägendsten Parkanlage in der Innenstadt. Dies zeigt das immense Potential auf, dass unter den Carparkplätzen lag und nun freigelegt werden kann, die Mehrheit der Bevölkerung gab mit ihrer Stimme nun den Auftrag dazu. Mit klaren Fristen und Bedingungen – Infrastruktur für die Määs, Realisierung von Anhalteplätzen in Bahnhofsnähe, Gestaltungsspielraum der Grünfläche – muss sich der Stadtrat nun an die Umsetzung der Initiative machen.

Bürgerliches Muskelspiel abgewehrt

Die Drohkulisse des bürgerlichen Gegner-Komitees hat nicht gewirkt. Dass man aus einer Abstimmung um gut 30 Carparkplätze eine Frage um den gesamten Tourismus in Luzern konstruiert, sowie der aggressive Ton mit offensichtlich irreführenden Argumenten und der immense Einsatz von finanziellen und personellen Mitteln zeugt davon, dass die bürgerlichen Parteien diese Abstimmung als strategischer Beweis ihrer Kraft missbrauchen wollten. Es wäre zu schade gewesen hätte das Inseli zuletzt aufgrund von politischen Machtkämpfen seine verdiente Chance zur Aufwertung nicht bekommen. Wir sind sehr erfreut, dass die Luzerner Bevölkerung diese Art von Abstimmungskampf nicht goutiert hat.

Weitere Freiräume schaffen

Die JUSO wird die Umsetzung der Initiative weiter begleiten. Neben den gegebenen Bedingungen ist für die JUSO klar, dass eine Aufwertung des Inseli nicht zu einer Verdrängung gewisser sozialer Gruppen sowie zu keiner Kommerzialisierung des Raumes führen darf.
Durch die Entwicklung der Stadt sollen weitere Freiräume und Begegnungsorte geschaffen werden, die von der gesamten Bevölkerung und den Gästen Luzerns nicht kommerziell genutzt werden können und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bieten. Dafür würden sich auch Zwischennutzungen, wie zum Beispiel am Pilatusplatz, bestens anbieten. Die JUSO wird sich auch in Zukunft mit verschiedensten Mitteln für eine lebendige Stadt Luzern einsetzten.

Kaj Bossard ist neuer Präsident

Am Freitag, 29. September haben sich im Barfüsser gut 25 Jungsozialist*innen zur ausserordentlichen Jahresversammlung der JUSO Stadt Luzern zusammengefunden. Nach mehreren Jahren im Vorstand und Präsidium hat Linus Petermann den Posten an den ehemaligen Vize-Präsidenten Kaj Bossard übergeben. Neue Vize-Präsidentin wird Anna Gallati. Die Mitglieder dankten Linus Petermann für sein Engagement und die Solidarität welche er als Präsident gegenüber der Partei erbracht hat.

Aufgrund des Wegzuges aus Luzern trat Linus Petermann als Präsident nach dem erfolgreichen Abschluss des Abstimmungskampfes um die Inseli-Initiative als Präsident zurück.
Als Nachfolger für Linus Petermann wird Kaj Bossard, der 23-jährige Informatiker, Präsident der Jungpartei. Zu den Mitgliedern sagte er: «Nach der Annahme der Inseli-Initiative gilt es nun die Dynamik beizubehalten und weiter für eine offene und soziale Stadt einzutreten, eine Stadt, in der jede und jeder eine Heimat findet.»
Das neue Vizepräsidium wird Anna Gallati, Studentin der Theater- und Tanzwissenschaft und langjähriges Vorstandsmitglied, übernehmen. Des Weiteren wurden Lara Küenzi, Rebecca Theiler, Zoé Stehlin und Elias Balmer als Vorstandsmitglieder wiedergewählt.

Trotz der kürzlich erfolgreichen Beendigung des Abstimmungskampfes um die Inseli-Initiative, begibt sich die JUSO Stadt Luzern alsbald wieder auf die Strasse – am 4. Oktober beginnt die Unterschriftensammlung für die  99%-Initiative der JUSO Schweiz.
Der Kampf um eine soziale und gerechte Zukunft geht weiter!

 

MM Ausserordentliche Jahresversammlung

Wir sind erfreut über Ja-Parole des Stadtrates

Der Stadtrat hat im heute veröffentlichten Bericht und Antrag erneut Stellung zu der Initiative «für ein lebendiges Inseli statt Blechlawine» bezogen und empfiehlt diese zur Annahme. Die JUSO Stadt Luzern zeigt sich erfreut über diesen Entscheid und begrüsst den Willen der Regierung, die Entwicklung des linken Seeufers bald in Angriff zu nehmen.

Nach dem sich der Stadtrat, mit der Erwartung einer allfälligen Salle Modulable gegen die Initiative ausgesprochen hat, hat er jetzt seine Meinung revidiert und empfiehlt die Initiative, aufgrund der neuen Voraussetzungen, zur Annahme. Die JUSO ist erfreut und zufrieden mit der Haltung des Stadtrates, den städtischen Freiraum Inseli erweitern zu wollen und mit dem Abbau der Carparkplätze schon in gut zwei Jahren zu beginnen.
«Der Stadtrat beweist mit seiner Empfehlung Feingefühl. Die Bevölkerung hat sich immer wieder, zuletzt bei der Abstimmung rund um die ZHB und das Vögeligärtli, deutlich für zentrale Grünflächen ausgesprochen. Dies stimmt uns positiv, dass die Luzernerinnen und Luzerner auch unsere Inseli-Initiative annehmen werden.» so Yannick Gauch, JUSO-Grossstadtrat und Mitglied der Baukommission.
Die JUSO wird die geplante Aufwertung weiterhin kritisch verfolgen. «Die Freilegung des Potential durch die Streichung der Parkplätze darf nicht dazu führen, dass gewisse Gruppen von dem Inseli vertrieben werden, sei dies durch eine intensivere Nutzung oder durch mehr Repression. So hält es sich mit der gesamten Entwicklung des linken Seeufers.» so Linus Petermann, Präsident der JUSO Stadt Luzern.

Wir sind erfreut, mit unserer Initiative den Grundstein für die Aufwertung des Inseli gelegt und die Diskussion um die Neugestaltung des Linken Seeufers angestossen zu haben. Die Initiative ist eine Chance, dem Bedürfnis nach weniger Verkehr in der Innenstadt gerecht zu werden. Auch weiterhin werden wir uns für eine Stadt Luzern der hohen Lebensqualität mit nicht-kommerziellen Naherholungsgebieten, Grünflächen und Begegnungszonen einsetzen.

MM Stellungnahme Stadtrat Inseli

Kampf der Abbaupolitik – Betroffen sind wir alle!

Am Sonntag, 20. November, hat die JUSO Stadt und Kanton Luzern, im Rahmen eines nationalen Aktionstages gegen Sparprogramme, mit einer Aktion auf die verheerende Wirkung und den totalen Charakter der Sparpolitik im Kanton und der Stadt Luzern aufmerksam gemacht.

Die Folgen der Abbauprogramme, wie das «Konsolidierungsprogramm» des Kanton Luzerns, sind für die Bevölkerung jeden Tag ersichtlich. Wir haben darum vor verschiedensten Institutionen und öffentlichen Angeboten mit einem Transparent auf den Kahlschlag aufmerksam gemacht, der dem «Service public» droht.
Den Kulturinstitutionen werden Gelder gestrichen, die Quartierarbeit wird weggespart, dringliche Hochwasserschutzmassnahmen sind zurückgestellt, den Spitälern droht die Privatisierungen, wie dies bei den Betagtenzentren schon geschah, Sozialleistungen werden reduziert und den Schulen fehlen sogar die Mittel, um den ordentlichen Betrieb aufrecht zu erhalten.
Dass bei einem so umfassenden Programm stur an einer verfehlten Steuerstrategie festgehalten wird, ist verantwortungslos.

Für uns ist klar, dass unter dem Deckmantel notgedrungener Sparmassnahmen eine Abbaupolitik betrieben wird, die den Sozialstaat direkt angreift und dessen Schmälerung als Ziel hat.
Gegen diese neoliberale Politik gilt es sich zu wehren, deshalb wird sich die JUSO auch dieses Jahr aktiv an den zivilen Protesten in der Spardebatte beteiligen.

Ein Nein zur Salle Modulable ist kein Nein zu einem neuen Theater

Die Kantonal- und Stadtpartei der JUSO Luzern sind erfreut über den heutigen Entscheid des Kantonsrates, dem Planungskredit der «Salle Modulable» nicht zuzustimmen. Für die JUSO ist klar, dass ein Nein zur «Salle Modulable» kein Nein zu einem neuen Luzerner Theater ist. Vielmehr eröffnen sich neue Möglichkeiten für ein Theaterhaus, das finanziell tragbar und städteplanerisch nachhaltig geplant ist, sowie von Bevölkerung und Kultur mitgetragen wird. Die Überbauung des Inseli wird so höchstwahrscheinlich verhindert und bietet diesem neue Entwicklungsmöglichkeiten.

Weiter hat die Diskussion um die «Salle Modulable» gezeigt, dass der Carparkplatz auf dem Inseli ersetzbar und der Freiraum für einen grossen Teil der Bevölkerung nicht verhandelbar ist. Die JUSO fühlt sich daher bestärkt in ihrem Anliegen der Initiative «für ein lebendiges Inseli statt Blechlawine», den Carparkplatz aufzuheben zugunsten einer Erweiterung der bestehenden Grünfläche.

Linus Petermann ist neuer Präsident

Gestern trafen sich rund 30 Mitglieder im Bachstein an der Jahresversammlung. Wie parteiintern angekündigt trat Nik Rigert als Präsident der JUSO Stadt Luzern zurück. Auf ihn folgt Linus Petermann, der bereits seit einem Jahr im Vorstand aktiv war. Abilasa Leuenberger wurde als Vize-Präsidentin wiedergewählt, ebenso wie die Vorstandsmitglieder Gina Dellagiacoma, Amon Süess, Rebecca Theiler und Lara Küenzi. Der bisherige Vorstand wird ergänzt mit der neu gewählten Anna Gallati.

An ihrer Jahresversammlung mussten die JungsozialistInnen das Amt des Präsidiums, sowie den Vorstand neu wählen. Neuer Präsident ist der 20-jährige Linus Petermann, der gelernte Chemielaborant absolviert momentan den Passarelle-Lehrgang und ist seit gut 4 Jahren in der JUSO. Sichtlich erfreut über seine Wahl wandte er sich an die Mitglieder: „Es freut mich eine aktive und durchmischte JUSO in den nächsten Jahren repräsentieren zu dürfen. Trotz des erfreulichen Linksrutsches bei den städtischen Wahlen, gibt es weiterhin viel Handlungsbedarf. Dabei können wir als JUSO weiter mit unserem Aktionismus und Herzblut Debatten aufwerfen und mitprägen. Wir wollen keine Stadt die den Spekulanten und Investoren gehört, sondern fordern eine Stadt für alle.“

Neu im Vorstand ist die ebenfalls 20-jährige Praktikantin in Theaterpädagogik Anna Gallati. „Ich freue mich auf die Arbeit im Vorstand. Es ist notwendig dass junge linke Kräfte wie die JUSO Freiräume für Kultur und Mensch in der Stadt verteidigt und einfordert.“

Medienmitteilung zur Lancierung der Petition «Zur Erhaltung des Inseli»

Heute, Sonntag, lanciert die JUSO Stadt Luzern die Petition «Zur Erhaltung des Inseli».
In den vergangenen Wochen ist viel über das Inseli als ausgesuchter Standort der «Salle Modulable» berichtet worden.

Die JUSO Stadt Luzern wehrt sich vehement gegen die Überbauung des Inseli und weisst auf ihre ursprüngliche Forderung in der Initiative «Für ein lebendiges Inseli statt Blechlawine» hin: Das Inseli soll als Freiraum in der Innenstadt erhalten und ausgebaut werden.
«Das Mega-Projekt „Salle Modulable“ bedroht den städtischen Freiraum auf dem Inseli», meint JUSO-Grossstadtratskandidatin Abilasa Leuenberger. Das Inseli hat sich in den letzten Jahren von einem vernachlässigten Ort zu einem lebendigen Treffpunkt für Menschen aus allen Bevölkerungsschichten entwickelt.
Die JUSO Luzern hat sich vorgenommen, diese Entwicklung zu fördern und zu verteidigen. Der Carparkplatz auf dem Inseli ist nicht mehr zeitgemäss und soll zur Steigerung der Lebensqualität im Stadtzentrum weichen. «Die „Salle Modulable“ würde das Inseli verbauen und zu einer Verdrängung der ungezwungenen Kultur führen», sagt JUSO-Stadtratskandidat Yannick Gauch.
Aus diesem Grund hat sich die JUSO Stadt Luzern dazu entschieden, eine Online-Petition mit drei zentralen Forderungen an den Luzerner Stadtrat zu starten:

1. Den Bau der «Salle Modulable» auf dem Inseli zu verhindern.
2. Den Carparkplatz auf dem Inseli aufzuheben, zugunsten einer Erweiterung der dort bestehenden Grünfläche.
3. Auf dem Inseli Raum für kulturelle und nicht gewinnorientierte Projekte bereitzustellen und das Inseli als Ganzes aufzuwerten.

Die Petition kann auf folgender Webseite unterzeichnet werden: www.inseli-erhalten.ch

«Bild: Herbert Fischer / www.lu-wahlen.ch»

Medienmitteilung zur Tourismusaktion

Heute, Samstag, führte die JUSO Stadt Luzern vor dem Löwendenkmal in Luzern eine Aktion durch. Eine Gruppe von Mitgliedern begab sich mit Schlauchbooten auf den Teich, direkt vor dem Denkmal und präsentierte ein Transparent mit der Botschaft «Luzern ist mehr!». Damit wollte die JUSO auf die prekäre Entwicklung des Luzerner Tourismus aufmerksam machen.

Der Massentourismus ist in Luzern in den letzten zwei Jahrzehnten explodiert und macht bereits heute den Löwenanteil des Luzerner Tourismus aus. Trotzdem ist bei dieser Entwicklung kein Ende in Sicht, denn die Luzern Tourismus AG hält an ihrer einseitigen Vermarktungsstrategie stur fest. Tagestouristen verbringen nur wenige Stunden in Luzern, wo sie sich das Löwendenkmal und die Kappelbrücke anschauen, um anschliessend in Souvenir- und Uhrengeschäften einzukaufen.

Die traditionellen Branchen in Luzern – die Hotellerie und die Gastronomie – profitieren von diesem neuartigen Tourismus praktisch gar nicht. Die grossen Profiteure – die Uhrenbranche und Touristengeschäfte – kompensieren durch ihre geringen Steuerabgaben nimmer die verursachten Lasten des Massentourismus. Auf der anderen Seite stellen die gigantischen Ausmasse des Tourismus eine ernsthafte Belastung für die Bevölkerung und die Infrastruktur dar. Mit der Aktion beim Löwendenkmal wollte die JUSO auf diese problematische Entwicklung aufmerksam machen. «Wir wollen nicht, dass Luzern nur ein Selfie-Hintergrund ist», sagt JUSO-Stadtratskandidat Yannick Gauch.

Das Ziel der JUSO ist, dass in Luzern zunehmend ein sanfter Tourismus gefördert wird, welcher dazu einlädt hier mehrere Tage zu verweilen und einen Einblick in die effektiven Qualitäten Luzerns zu erhalten.
«Luzern ist mehr als das Löwendenkmal und die Uhrengeschäfte. Das soll bei der Vermarktung im Ausland auch gezeigt werden», findet JUSO-Grossstadtratskandidatin Abilasa Leuenberger.

zur «Salle Modulable»

Die JUSO Stadt Luzern ist überrascht über die heutige Mitteilung der Stadt Luzern bezüglich des Standorts der «Salle Modulable». Entgegen zahlreicher Stimmen aus der Bevölkerung und mehrerer Parteien, hat die Stadt kommuniziert, das Inseli als Standort zu favorisieren und das jetzige Stadttheater-Gebäude abzureissen.

Die städtische Initiative «Für ein lebendiges Inseli statt Blechlawine» fordert, nebst der Aufhebung des Carparkplatz und der Erweiterung der Grünfläche, sinngemäss, dass das Inseli als städtischer Freiraum erhalten und aufgewertet wird. Der Plan des Stadtrats, die «Salle Modulable» auf dem Inseli zu errichten, ist unvereinbar mit dieser Forderung. Die «Salle Modulable» als Kultureinrichtung im High-Class-Bereich gefährdet die Diversität und die offene, ungezwungen Atmosphäre des Inseli, welche für Luzern von hohem Wert ist.
Für die JUSO Stadt Luzern ist das Inseli daher prinzipiell kein akzeptabler Standort.

Grünflächen in zentraler Lage sind und werden zunehmend in Gefahr gebracht, obwohl sie zweifelsohne von grosser Wichtigkeit für die Lebensqualität in der Innenstadt sind.

«Wir werden alles daran setzen, dass die Salle Modulable keine Grünflächen oder Naherholungsgebiet zerstört. Notfalls auch mit weiteren Initiativen.» meint JUSO-Stadtratskandidat Yannick Gauch.

Des weiteren stellt sich die JUSO vehement gegen den Abriss des jetzigen Theatergebäudes. „Sollte die „Salle Modulable“ tatsächlich realisiert werden, birgt das alte Theatergebäude unzählige Nutzungsmöglichkeiten für Kultur und Bevölkerung. Ein Abriss wäre eine schlichte Verschwendung dieses Potenzials“, sagt JUSO-Grossstadtratskandidat Abilasa Leuenberger.
Eine bereits gesammelte Initiative fordert die kulturelle Nutzung des alten Theaters. Dies zeigt, dass dieses Anliegen auch in der Bevölkerung vorhanden ist. Die JUSO Stadt Luzern unterstützt diese Forderung.

JUSO Stadt Luzern nominiert…

Die JUSO Stadt Luzern stellt ihrer JUSOplus-Liste 29 junge KandidatInnen vor. Mit dieser vielfältigen Liste zeigt die JUSO, dass sie auch weiterhin die stärkste Jungpartei in Luzern ist. Wir sind auf einem guten Weg und starten mit voller Kraft in den Wahlkampf.

Was ist JUSOplus?

Jung: Mit Tristan Glatthard (Geburtsdatum: 13.07.1996) kandidiert der jüngste Kandidat auf der JUSO-Liste. Das Durchschnittsalter liegt bei 23 jahren.

Vielfältig: Es kandidieren Lehrlinge, StudentInnen, BüezerInnen, SchülerInnen und KünstlerInnen.

Engagiert: Unsere KandidatInnen sind auch privat in verschiedenen Bereichen engagiert.
Sie sind Mitglieder in Quartiervereinen und Organisationen wie Pfadi, Jungwacht und Sportvereinen.

Von Überall: Fast alle Quartiere sind auf unserer Liste vertreten. Spitzenkandidatin Abilasa Leuenberger kommt aus dem Maihofquartier, Stadtratskandidat Yannick Gauch wohnt in der Neustadt.

So verschieden die einzelnen KandidatInnen sind, eines haben sie alles gemeinsam: Sie stehen für ein linkes, weltoffenes und urbanes Luzern ein. Neben JUSO-Mitgliedern sind auch viele zu finden, die mit dieser Kandidatur dieser politischen Haltung Ausdruck geben wollen und bereit sind die Zukunft unserer Stadt mit zu gestalten.
Es kann nicht sein, dass sich die Unternehmen und das Kleinbürgertum die Stadt aufteilen und sukzessive weniger zahlungskräftige BewohnerInnen aus der Stadt verdrängen.
Die Zukunft gehört nicht den ewig Gestrigen, sondern uns.

Was wollen wir?
Auf der Liste befinden sich sowohl Jusos, als auch andere junge Linke. JUSOplus will in diesem Wahlkampf die Bereiche bezahlbarer Wohnraum, Tourismus, Öffentlicher- und Veloverkehr sowie Kultur thematisieren. Es sind jene Themen, welche das soziale Zusammenleben und die Zukunft am meisten bestimmen.

Stadtentwicklung

Eine glaubwürdige Stadtentwicklung ist für die JUSO nur dann möglich, wenn die Stadtbevölkerung in die Entscheidungsprozesse integriert wird. Wir wollen eine Stadt die nicht in den Machtstrukturen der Parteien und Quartiervereine verharrt, sondern die direkt auf die Bewohnerinnen und Bewohner zugeht und die Diskussion über die Entwicklung unserer Stadt fördert. Dabei muss auch ein Umdenken stattfinden. Stadtentwicklung darf nicht länger ein Mittel sein, mit welchem primär gute Steuerzahler angesiedelt werden, sondern muss die Bedürfnisse der jetzigen Bevölkerungsschichten ins Zentrum stellen. Die setzt sich aus allen Einkommensschichten zusammen. Um den nötigen Gestaltungsfreiraum zu erhalten ist es notwendig, dass die Stadt Luzern eine aktivere Immobilienpolitik betreibt und die Gestaltung dieser Gebiete demokratischen Prozessen unterstellt.

„Wir setzen uns für eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik ein. Für eine Förderung von ÖV und Veloverkehr und eine Begrenzung des motorisierten Individualverkehrs.“
    Yannick Gauch, Stadtratskandidat / Spitzenkandidat Grossstadtrat

„Die Stadt Luzern hat eine vielfältige und lebendige Kulturszene. Diese muss bewahrt und weiter gefördert werden.“
    Abilasa Leuenberger, Spitzenkandidatin Grossstadtrat

„Der Tourismus muss so gestaltet werden, dass er für die Stadtbevölkerung erträglich ist. Dies ist er nur, wenn alle davon profitieren und nicht nur einige wenige Geschäfte.“
    Nik Rigert, Präsident JUSO Stadt Luzern / Kandidat Grossstadtrat

„Bezahlbarer Wohnraum wird mehr und mehr zu einer Mangelware. Die Stadt muss aktive Schritte im Bereich sozialer Wohnraum und einer gesunden Durchmischung unternehmen.“
    Michela Roger, Kandidatin Grossstadtrats