Erfolgreiches Kick-off der JUSO Stadt Luzern in der „JUSO-WG“ Claridenstrasse

Vergangenen Samstag wurde im Rahmen der Zwischennutzung «Brennpunkt Claridenstrasse» eine ehemalige Wohnung von der JUSO Stadt Luzern in Beschlag genommen. Rund dreissig JUSOs und weitere interessierte Menschen erkundigten die verschiedenen Projekte der Zwischennutzung und konnten sich in der „JUSO-WG“ selbst kreativ ausleben. So entstand im Laufe des Tages eine ganz eigene Welt aus Parolen und Bildern, kreativen Ideen und ausufernden Gesprächen. Das Leben kehrte in die verlassene Genossenschaftswohnung zurück! 

Das Kick-off nach der Sommerpause war nicht nur ein Start in die Saison, sondern auch der Start für den städtischen Wahlkampf. Im Grossstadtrat wollen wir unseren Sitz verteidigen!

Gegen den Abend war dann auch noch ein Bildungsanlass angesagt. Dazu zogen wir uns in ein Sitzungszimmer der ehemaligen Büroräumlichkeiten der ABL zurück. Zum Oberthema «Zwischennutzung» erzählten zunächst Roswitha Lüthi und Martin Solèr vom Verein „pro Tempore +“, wie es überhaupt so weit gekommen ist, dass die Wohnungen an der Claridenstrasse interessierten Menschen zur Zwischennutzung zur Verfügung gestellt werden konnten. Währenddessen wurde das zuvor gekochte Risotto aufgetischt. Nach einer kurzen Diskussion über den „Brennpunkt Claridenstrasse“ gab es einen zweiten Input-Teil. SP-Grossstadtrat Gianluca Pardini erzählte von den Unterschieden von Zwischennutzungen und «off space» und was hierzu in Luzern in der Vergangenheit alles schon passiert ist. Wiederum gab es eine spannende Diskussion im Plenum. Zum Schluss informierte der Vorstand noch über den kommenden Wahlkampf und weitere Projekte.

Nach Bildung und Nachtessen ging es zurück in die JUSO-WG, wo bis in die Nacht weitergemalt, weiterdiskutiert und weitergefeiert wurde.

Der Vorstand freut sich sehr, dass das Kick-off solch einen guten und kreativen Anklang gefunden hat. Manch eine*r trauert der „JUSO-WG“ jetzt schon nach!

Abschliessend lässt sich sagen, dass die JUSO Stadt Luzern Zwischennutzungen wie diese klar befürwortet und weiterhin dafür kämpfen wird, dass Freiräume die Stadt Luzern bereichern. Oder um es mit einem Spruch von der Wand in der “JUSO-WG“ zu sagen: „Für mehr Zwischennutzungen wie diese!“

Die Stadt steht in der Pflicht: Leerstehende Gebäude wiederbeleben!

Brachliegende Liegenschaften und ungenutzte Gebäude prägen die städtische Politik seit Langem. Besetzungen und Belebungen von leerstehenden Gebäuden sind nach wie vor ein brennendes Thema. Der Stadtrat zeigte sich bisher meist kompromissbereit, fasst die Besitzer*innen der umstrittenen Liegenschaften aber immer noch mit Samthandschuhen an. So gibt es bis heute keine Einigung über die Zukunft der Villen an der Obergrundstrasse 99 / 101 zwischen der Stadt und dem Grundeigentümer. 

Es gibt aber durchaus auch positive Beispiele, wie die Stadt mit leerstehenden Gebäuden umgeht. So läuft aktuell eine freiwillige Ausschreibung zur Umnutzung des alten Krematoriums im Friedental und den dazugehörigen Parkanlagen. Grundeigentümerin ist die Stadt, das ehemalige Krematorium jedoch befindet sich im Besitz der Stiftung Luzerner Feuerbestattung (STLF). Gemeinsam haben sie sich dazu entschlossen mit einer Ausschreibung das seit 2005 grösstenteils leerstehende und ungenutzte Gebäude zu neuem Leben zu erwecken. Dieses Vorgehen begrüsst die JUSO Stadt Luzern sehr. Auch wenn die Möglichkeiten zur Nutzung dieses Freiraums aufgrund der denkmalpflegerischen Aspekte sehr eingeschränkt sind, ist es begrüssenswert, dass der Stadtbevölkerung eine Möglichkeit gegeben wird, ihre Ideen und Konzepte für das Areal einzureichen. Ebenso wichtig ist es, dass das alte Krematorium und vor allem die Gartenanlage weiterhin der gesamten Bevölkerung offenstehen. Aus Sicht der JUSO Stadt Luzern darf es jedoch nicht zur Kommerzialisierung des Raumes kommen. Das Areal lässt sich ideal für innovative, nicht gewinnorientierte Ideen nutzen. Dies muss die Stadt als Mitentscheidungsträgerin bei der Vergabe unbedingt berücksichtigen. Möglichkeiten gibt es viele: So könnte ein alternatives Theater oder eine Nutzung durch Kunst- und Kulturschaffende in Form von Ateliers möglich gemacht werden. Ebenfalls vorstellbar wäre eine Nutzung, welche im Speziellen auch die jüngeren Menschen aus der Stadt Luzern anspricht, etwa ein Kindercafé oder gar ab und zu eine Nutzung als Silent Disco. Selbstverständlich müssen alle Konzepte dem speziellen Ort und seiner Umgebung Rechnung tragen, wie dies die Ausschreibung auch beabsichtigt. Für die JUSO Stadt Luzern ist es wichtig, dass kreative Ideen zugunsten der Bevölkerung gute Chancen haben, um aus diesem Ort etwas Besonderes zu machen. 

Die JUSO Stadt Luzern sieht die Stadt aber auch in der Pflicht: In Zukunft soll bei sämtlichen leerstehenden Grundstücken der Stadt Luzern der Bevölkerung eine Möglichkeit gegeben werden, ihre Gestaltungsideen aktiv einzubringenum eine innovative Nutzung, die allen offen steht, zu ermöglichen. Zudem soll sich die Stadt stärker einsetzen, dass solche partizipativen Prozesse auch bei den leerstehenden Liegenschaften von Privaten möglich werden. 

Weiterhin betont die JUSO Stadt Luzern, dass leerstehende und verlotternde Gebäude wie diejenigen an der Obergrundstrasse 99 / 101 nicht länger akzeptiert werden dürfen. Solange weiterhin keine Einigung über die Zukunft der umstrittenen Liegenschaften auf dem Tisch ist, muss eine Zwischennutzung her. Dazu fordert die JUSO Stadt Luzern, dass Zwischennutzungen von ungenutzten Räumen sowohl für städtische,als auch für private Liegenschaften Pflicht werden! Ansonsten kann von einer Enteignung längerfristig nicht mehr abgesehen werden, denn das oberste Ziel muss sein, dass leerstehende Häuser in nutzbarer Frist einer Nutzung im Sinne der Bevölkerung zugeführt werden können. 

Neuer Vorstand der Stadt Luzern

Etwa 20 Mitgliederinnen und Mitglieder haben sich an der Jahresversammlung der JUSO Stadt Luzern zusammengefunden, um den Vorstand neu zu wählen und auf das letzte Jahr zurückzublicken.

Einstimmig gewählt als neuer Präsident der JUSO Stadt Luzern wurde der 19-jährige Elias Balmer. Er übernimmt den Platz der zurückgetretenen und langjährig engagierten Lara Küenzi. Wir danken Lara an dieser Stelle für Ihren Kampfgeist und ihr bedingungsloses Engagement für die JUSO.  Zusätzlich ist Anna Gallati als Vorstandsmitglied zurückgetreten. Auch ihr danken wir für ihr Herzblut und ihre Ausdauer in ihrer Zeit als Vorstandsmitglied.

Den Posten des Vize-Präsidiums übernimmt neu das bisherige Vorstandsmitglied Léon Schulthess.

Neu gewählt wurden Merlin Schwendener als Finanzverantwortlicher und Stefan Bucher. Sie ergänzen zusammen mit der wiedergewählten Zoé Stehlin den neuen Vorstand der JUSO Stadt Luzern. Wir heissen sie natürlich herzlich willkommen und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit.

An der Jahresversammlung stimmten sich die anwesenden Mitgliederinnen und Mitglieder auf das kommende Jahr und die kommenden Wahlen ein. Für diese geben sie jetzt erst recht nochmals alles, sodass wir  im nächste Jahr auf ein möglichst erfolgreiches Ergebnis zurückzublicken dürfen.

v.l.n.r: Merlin Schwendener (Finanzen), Stefan Bucher, Elias Balmer (Präsident), Zoé Stehlin, Léon Schulthess (Vize-Präsident)

Anna Gallati in den Kantonsrat!

Am 31. März 2019 will die JUSO Kanton Luzern den eigenen Sitz im Kantonsrat zurückgewinnen.  Dafür nominierten wir bereits im November 2018 unsere Spitzenkandidatin Anna Gallati.

 

Im Kanton Luzern müssen sich Lernende für ihr Recht auf Bildung verschulden. Der Kantonsrat ist von Männern dominiert, in der Regierung haben Frauen gar keine Stimme. Noch immer müssen Häuser besetzt werden, weil es nicht genügend Freiräume für selbstbestimmtes Zusammenleben gibt. 

Das Denken in bürgerlichen Leitplanken hat uns in die Sackgasse geführt. Es ist Zeit für neue Ideen, Zeit die Leitplanken zu durchbrechen. Fordern wir gemeinsam unseren Raum, in der Stadt, im Kanton und im Kantonsrat!

 

Am 31. März 2019: Liste 12 – JUSOplus und Anna Gallati in den Kantonsrat!

Wir fordern Vielfalt statt Einfalt in der Brunnengestaltung der Stadt Luzern

Die Maskenliebhabervereinigung stellt mit dessen geplanten Brunnen eine Botschaft, welche gegen unsere Idee einer offenen Stadt Luzern spricht und eine konservativ-liberale Gesellschaft darstellt. Solch ein Geschenk wollen wir hier nicht!

Die Stadt Luzern soll den Menschen mit und ohne Schweizer Pass gehören, ebenso wie Frauen, Queers und den momentan sozial Ausgegrenzten. Die Juso steht ein für die Vielfalt und das bunte Luzern, weswegen wir das Weltbild der Vereinigung strikt ablehnen und für das Verhindern des Brunnens plädieren. „Die Stadt Luzern besteht nicht nur aus weissen, liberal-konservativ gesinnten Herren mit Schweizer Pass – Luzern ist mehr!“, sagt Lara Küenzi, Präsidentin der Juso Stadt Luzern. Anna Gallati ergänzt: „Die Maskenliebhabervereinigung stellt sich mit dem Brunnen ein überdimensioniertes Denkmal ihrer ausgrenzenden Ideologie. Diese hat im öffentlichen Raum nichts zu suchen.“ Die Idee des Maskenliebhaberbrunnens repräsentiert bloss ein kleiner Anteil der Menschen Luzerns. Wir fordern einen öffentlichen Raum, mit dem sich alle identifizieren können.

 

JUSO fordert Kompromissbereitschaft von Stadtrat

In der Nacht auf den Sonntag, 8. April haben rund 60 Aktivist*innen eine teilweise leerstehende städtischen Liegenschaft besetzt.
Wie einer heutigen Stellungnahme des Stadtrates zu entnehmen ist, fordert dieser die 
Besetzenden auf, bis morgen Donnerstag Vormittag um 09.00 Uhr die Räumlichkeiten Auf Musegg 1 zu verlassen. Er begründet dies damit, dass die besagten Räumlichkeiten von gesundheitsgefährdenden Schimmelsporen befallen seien.
Die JUSO ist von der stadträtlichen Begründung nicht restlos überzeugt und fordert deshalb ein unabhängiges Gutachten über den Zustand der Räumlichkeiten.

Bis ein solches Gutachten vorhanden ist, soll der Stadtrat die Belebung der Immobilie akzeptiert und legalisieren oder einen alternativen Freiraum zur Verfügung stellen. «Die jetzige und die Besetzungen der vergangenen zwei Jahre beweisen, dass das Bedürfnis nach unkommerziellen und unabhängigen Freiräumen in der Stadt Luzern ungebrochen ist», sagt Yannick Gauch, JUSO-Grossstadtrat. Lara Küenzi, Präsidentin JUSO Stadt Luzern ergänzt: «Der Stadtrat muss eine Vorbildfunktion einnehmen und die Besetzung vorerst tolerieren.» Schliesslich handle es sich bei der nicht-profitorientierten Nutzung leerstehender Liegenschaften um ein berechtigtes Anliegen.

MM Besetzung „auf Musegg 1“

Offener Brief an Luzerner Stadtrat

Frischer Wind in der JUSO Stadt Luzern

An der Jahresversammlung der JUSO Stadt Luzern wurde der Vorstand neu gewählt und die Ämter neu verteilt.

Einstimmig gewählt als neue Präsidentin der JUSO Stadt Luzern wurde die 18-jährige Fachfrau Gesundheit und Berufsmaturandin Lara Küenzi. „Ich danke der JUSO Stadt Luzern für das grosse Vertrauen und freue mich, die Partei mit Motivation und Aktivismus weiter voranzubringen.“, so Lara Küenzi, die neu gewählte Präsidentin.

Wiedergewählt wurden Elias Balmer, Zoé Stehlin, Anna Gallati und Kaj Bossard. Kaj Bossard, der bisher als Präsident amtierte, wird von heute an als Vorstandsmitglied in der JUSO Stadt Luzern mitarbeiten. Die JUSO Stadt Luzern dankt Kaj herzlich für seinen grossen Einsatz und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. Ebenfalls wurde Elias Balmer als Vizepräsident gewählt und Rebecca Theiler aus dem Vorstand verabschiedet und verdankt.

Ausserdem hat die JUSO Stadt Luzern an ihrer Jahresversammlung auf das erfolgreiche Jahr zurückgeblickt, welches insbesondere vom Sieg der Inseli-Initiative geprägt wurde. Im laufenden Jahr wird sich die JUSO weiterhin für ein lebenswertes und solidarisches Luzern einsetzen.

 

Ein wichtiger Schritt für ein lebendiges Luzern

51.60 % der Luzerner* und Luzernerinnen* stimmten am 24. September 2017 Ja zur Initiative “Lebendiges Inseli statt Blechlawine”. Damit bekennt sich eine Mehrheit der Bevölkerung zu mehr Grünflächen, Freiräumen und einer städtebaulichen Aufwertung der Innenstadt. Ein intensiver Abstimmungskampf endet damit in einem historischen Erfolg: Die Inseli-Initiative ist das erste von der JUSO Stadt Luzern lancierte Volksbegehren, das angenommen wurde.

Wir wollen eine lebendige Stadt, in der genügend öffentliche Räume mit hoher Aufenthaltsqualität und offenen Nutzungsmöglichkeiten Platz finden, in der alle Menschen eine Heimat und einen Gestaltungsraum finden und in der die Bevölkerung mitbestimmt, wie diese Auszusehen hat. Aus diesem Grund haben wir die Inseli-Initiative lanciert.
Das Inseli ist hinsichtlich der Menschen, die hier ihr Naherholungsgebiet finden, seiner Rolle als Kulturplatz – unter anderem als Heimatort der Määs –  sowie aufgrund der Lage am See im dicht bebauten Zentrum Luzerns einer der vielfältigsten Orte und für das Bild der Stadt prägendsten Parkanlage in der Innenstadt. Dies zeigt das immense Potential auf, dass unter den Carparkplätzen lag und nun freigelegt werden kann, die Mehrheit der Bevölkerung gab mit ihrer Stimme nun den Auftrag dazu. Mit klaren Fristen und Bedingungen – Infrastruktur für die Määs, Realisierung von Anhalteplätzen in Bahnhofsnähe, Gestaltungsspielraum der Grünfläche – muss sich der Stadtrat nun an die Umsetzung der Initiative machen.

Bürgerliches Muskelspiel abgewehrt

Die Drohkulisse des bürgerlichen Gegner-Komitees hat nicht gewirkt. Dass man aus einer Abstimmung um gut 30 Carparkplätze eine Frage um den gesamten Tourismus in Luzern konstruiert, sowie der aggressive Ton mit offensichtlich irreführenden Argumenten und der immense Einsatz von finanziellen und personellen Mitteln zeugt davon, dass die bürgerlichen Parteien diese Abstimmung als strategischer Beweis ihrer Kraft missbrauchen wollten. Es wäre zu schade gewesen hätte das Inseli zuletzt aufgrund von politischen Machtkämpfen seine verdiente Chance zur Aufwertung nicht bekommen. Wir sind sehr erfreut, dass die Luzerner Bevölkerung diese Art von Abstimmungskampf nicht goutiert hat.

Weitere Freiräume schaffen

Die JUSO wird die Umsetzung der Initiative weiter begleiten. Neben den gegebenen Bedingungen ist für die JUSO klar, dass eine Aufwertung des Inseli nicht zu einer Verdrängung gewisser sozialer Gruppen sowie zu keiner Kommerzialisierung des Raumes führen darf.
Durch die Entwicklung der Stadt sollen weitere Freiräume und Begegnungsorte geschaffen werden, die von der gesamten Bevölkerung und den Gästen Luzerns nicht kommerziell genutzt werden können und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bieten. Dafür würden sich auch Zwischennutzungen, wie zum Beispiel am Pilatusplatz, bestens anbieten. Die JUSO wird sich auch in Zukunft mit verschiedensten Mitteln für eine lebendige Stadt Luzern einsetzten.

Kaj Bossard ist neuer Präsident

Am Freitag, 29. September haben sich im Barfüsser gut 25 Jungsozialist*innen zur ausserordentlichen Jahresversammlung der JUSO Stadt Luzern zusammengefunden. Nach mehreren Jahren im Vorstand und Präsidium hat Linus Petermann den Posten an den ehemaligen Vize-Präsidenten Kaj Bossard übergeben. Neue Vize-Präsidentin wird Anna Gallati. Die Mitglieder dankten Linus Petermann für sein Engagement und die Solidarität welche er als Präsident gegenüber der Partei erbracht hat.

Aufgrund des Wegzuges aus Luzern trat Linus Petermann als Präsident nach dem erfolgreichen Abschluss des Abstimmungskampfes um die Inseli-Initiative als Präsident zurück.
Als Nachfolger für Linus Petermann wird Kaj Bossard, der 23-jährige Informatiker, Präsident der Jungpartei. Zu den Mitgliedern sagte er: «Nach der Annahme der Inseli-Initiative gilt es nun die Dynamik beizubehalten und weiter für eine offene und soziale Stadt einzutreten, eine Stadt, in der jede und jeder eine Heimat findet.»
Das neue Vizepräsidium wird Anna Gallati, Studentin der Theater- und Tanzwissenschaft und langjähriges Vorstandsmitglied, übernehmen. Des Weiteren wurden Lara Küenzi, Rebecca Theiler, Zoé Stehlin und Elias Balmer als Vorstandsmitglieder wiedergewählt.

Trotz der kürzlich erfolgreichen Beendigung des Abstimmungskampfes um die Inseli-Initiative, begibt sich die JUSO Stadt Luzern alsbald wieder auf die Strasse – am 4. Oktober beginnt die Unterschriftensammlung für die  99%-Initiative der JUSO Schweiz.
Der Kampf um eine soziale und gerechte Zukunft geht weiter!

 

MM Ausserordentliche Jahresversammlung

Wir sind erfreut über Ja-Parole des Stadtrates

Der Stadtrat hat im heute veröffentlichten Bericht und Antrag erneut Stellung zu der Initiative «für ein lebendiges Inseli statt Blechlawine» bezogen und empfiehlt diese zur Annahme. Die JUSO Stadt Luzern zeigt sich erfreut über diesen Entscheid und begrüsst den Willen der Regierung, die Entwicklung des linken Seeufers bald in Angriff zu nehmen.

Nach dem sich der Stadtrat, mit der Erwartung einer allfälligen Salle Modulable gegen die Initiative ausgesprochen hat, hat er jetzt seine Meinung revidiert und empfiehlt die Initiative, aufgrund der neuen Voraussetzungen, zur Annahme. Die JUSO ist erfreut und zufrieden mit der Haltung des Stadtrates, den städtischen Freiraum Inseli erweitern zu wollen und mit dem Abbau der Carparkplätze schon in gut zwei Jahren zu beginnen.
«Der Stadtrat beweist mit seiner Empfehlung Feingefühl. Die Bevölkerung hat sich immer wieder, zuletzt bei der Abstimmung rund um die ZHB und das Vögeligärtli, deutlich für zentrale Grünflächen ausgesprochen. Dies stimmt uns positiv, dass die Luzernerinnen und Luzerner auch unsere Inseli-Initiative annehmen werden.» so Yannick Gauch, JUSO-Grossstadtrat und Mitglied der Baukommission.
Die JUSO wird die geplante Aufwertung weiterhin kritisch verfolgen. «Die Freilegung des Potential durch die Streichung der Parkplätze darf nicht dazu führen, dass gewisse Gruppen von dem Inseli vertrieben werden, sei dies durch eine intensivere Nutzung oder durch mehr Repression. So hält es sich mit der gesamten Entwicklung des linken Seeufers.» so Linus Petermann, Präsident der JUSO Stadt Luzern.

Wir sind erfreut, mit unserer Initiative den Grundstein für die Aufwertung des Inseli gelegt und die Diskussion um die Neugestaltung des Linken Seeufers angestossen zu haben. Die Initiative ist eine Chance, dem Bedürfnis nach weniger Verkehr in der Innenstadt gerecht zu werden. Auch weiterhin werden wir uns für eine Stadt Luzern der hohen Lebensqualität mit nicht-kommerziellen Naherholungsgebieten, Grünflächen und Begegnungszonen einsetzen.

MM Stellungnahme Stadtrat Inseli