Ein Nein zur Salle Modulable ist kein Nein zu einem neuen Theater

Die Kantonal- und Stadtpartei der JUSO Luzern sind erfreut über den heutigen Entscheid des Kantonsrates, dem Planungskredit der «Salle Modulable» nicht zuzustimmen. Für die JUSO ist klar, dass ein Nein zur «Salle Modulable» kein Nein zu einem neuen Luzerner Theater ist. Vielmehr eröffnen sich neue Möglichkeiten für ein Theaterhaus, das finanziell tragbar und städteplanerisch nachhaltig geplant ist, sowie von Bevölkerung und Kultur mitgetragen wird. Die Überbauung des Inseli wird so höchstwahrscheinlich verhindert und bietet diesem neue Entwicklungsmöglichkeiten.

Weiter hat die Diskussion um die «Salle Modulable» gezeigt, dass der Carparkplatz auf dem Inseli ersetzbar und der Freiraum für einen grossen Teil der Bevölkerung nicht verhandelbar ist. Die JUSO fühlt sich daher bestärkt in ihrem Anliegen der Initiative «für ein lebendiges Inseli statt Blechlawine», den Carparkplatz aufzuheben zugunsten einer Erweiterung der bestehenden Grünfläche.

Foto Vorstand JUSO

Linus Petermann ist neuer Präsident

Gestern trafen sich rund 30 Mitglieder im Bachstein an der Jahresversammlung. Wie parteiintern angekündigt trat Nik Rigert als Präsident der JUSO Stadt Luzern zurück. Auf ihn folgt Linus Petermann, der bereits seit einem Jahr im Vorstand aktiv war. Abilasa Leuenberger wurde als Vize-Präsidentin wiedergewählt, ebenso wie die Vorstandsmitglieder Gina Dellagiacoma, Amon Süess, Rebecca Theiler und Lara Küenzi. Der bisherige Vorstand wird ergänzt mit der neu gewählten Anna Gallati.

An ihrer Jahresversammlung mussten die JungsozialistInnen das Amt des Präsidiums, sowie den Vorstand neu wählen. Neuer Präsident ist der 20-jährige Linus Petermann, der gelernte Chemielaborant absolviert momentan den Passarelle-Lehrgang und ist seit gut 4 Jahren in der JUSO. Sichtlich erfreut über seine Wahl wandte er sich an die Mitglieder: „Es freut mich eine aktive und durchmischte JUSO in den nächsten Jahren repräsentieren zu dürfen. Trotz des erfreulichen Linksrutsches bei den städtischen Wahlen, gibt es weiterhin viel Handlungsbedarf. Dabei können wir als JUSO weiter mit unserem Aktionismus und Herzblut Debatten aufwerfen und mitprägen. Wir wollen keine Stadt die den Spekulanten und Investoren gehört, sondern fordern eine Stadt für alle.“

Neu im Vorstand ist die ebenfalls 20-jährige Praktikantin in Theaterpädagogik Anna Gallati. „Ich freue mich auf die Arbeit im Vorstand. Es ist notwendig dass junge linke Kräfte wie die JUSO Freiräume für Kultur und Mensch in der Stadt verteidigt und einfordert.“

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Medienmitteilung zur Lancierung der Petition «Zur Erhaltung des Inseli»

Heute, Sonntag, lanciert die JUSO Stadt Luzern die Petition «Zur Erhaltung des Inseli».
In den vergangenen Wochen ist viel über das Inseli als ausgesuchter Standort der «Salle Modulable» berichtet worden.

Die JUSO Stadt Luzern wehrt sich vehement gegen die Überbauung des Inseli und weisst auf ihre ursprüngliche Forderung in der Initiative «Für ein lebendiges Inseli statt Blechlawine» hin: Das Inseli soll als Freiraum in der Innenstadt erhalten und ausgebaut werden.
«Das Mega-Projekt „Salle Modulable“ bedroht den städtischen Freiraum auf dem Inseli», meint JUSO-Grossstadtratskandidatin Abilasa Leuenberger. Das Inseli hat sich in den letzten Jahren von einem vernachlässigten Ort zu einem lebendigen Treffpunkt für Menschen aus allen Bevölkerungsschichten entwickelt.
Die JUSO Luzern hat sich vorgenommen, diese Entwicklung zu fördern und zu verteidigen. Der Carparkplatz auf dem Inseli ist nicht mehr zeitgemäss und soll zur Steigerung der Lebensqualität im Stadtzentrum weichen. «Die „Salle Modulable“ würde das Inseli verbauen und zu einer Verdrängung der ungezwungenen Kultur führen», sagt JUSO-Stadtratskandidat Yannick Gauch.
Aus diesem Grund hat sich die JUSO Stadt Luzern dazu entschieden, eine Online-Petition mit drei zentralen Forderungen an den Luzerner Stadtrat zu starten:

1. Den Bau der «Salle Modulable» auf dem Inseli zu verhindern.
2. Den Carparkplatz auf dem Inseli aufzuheben, zugunsten einer Erweiterung der dort bestehenden Grünfläche.
3. Auf dem Inseli Raum für kulturelle und nicht gewinnorientierte Projekte bereitzustellen und das Inseli als Ganzes aufzuwerten.

Die Petition kann auf folgender Webseite unterzeichnet werden: www.inseli-erhalten.ch

«Bild: Herbert Fischer / www.lu-wahlen.ch»

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Medienmitteilung zur Tourismusaktion

Heute, Samstag, führte die JUSO Stadt Luzern vor dem Löwendenkmal in Luzern eine Aktion durch. Eine Gruppe von Mitgliedern begab sich mit Schlauchbooten auf den Teich, direkt vor dem Denkmal und präsentierte ein Transparent mit der Botschaft «Luzern ist mehr!». Damit wollte die JUSO auf die prekäre Entwicklung des Luzerner Tourismus aufmerksam machen.

Der Massentourismus ist in Luzern in den letzten zwei Jahrzehnten explodiert und macht bereits heute den Löwenanteil des Luzerner Tourismus aus. Trotzdem ist bei dieser Entwicklung kein Ende in Sicht, denn die Luzern Tourismus AG hält an ihrer einseitigen Vermarktungsstrategie stur fest. Tagestouristen verbringen nur wenige Stunden in Luzern, wo sie sich das Löwendenkmal und die Kappelbrücke anschauen, um anschliessend in Souvenir- und Uhrengeschäften einzukaufen.

Die traditionellen Branchen in Luzern – die Hotellerie und die Gastronomie – profitieren von diesem neuartigen Tourismus praktisch gar nicht. Die grossen Profiteure – die Uhrenbranche und Touristengeschäfte – kompensieren durch ihre geringen Steuerabgaben nimmer die verursachten Lasten des Massentourismus. Auf der anderen Seite stellen die gigantischen Ausmasse des Tourismus eine ernsthafte Belastung für die Bevölkerung und die Infrastruktur dar. Mit der Aktion beim Löwendenkmal wollte die JUSO auf diese problematische Entwicklung aufmerksam machen. «Wir wollen nicht, dass Luzern nur ein Selfie-Hintergrund ist», sagt JUSO-Stadtratskandidat Yannick Gauch.

Das Ziel der JUSO ist, dass in Luzern zunehmend ein sanfter Tourismus gefördert wird, welcher dazu einlädt hier mehrere Tage zu verweilen und einen Einblick in die effektiven Qualitäten Luzerns zu erhalten.
«Luzern ist mehr als das Löwendenkmal und die Uhrengeschäfte. Das soll bei der Vermarktung im Ausland auch gezeigt werden», findet JUSO-Grossstadtratskandidatin Abilasa Leuenberger.

zur «Salle Modulable»

Die JUSO Stadt Luzern ist überrascht über die heutige Mitteilung der Stadt Luzern bezüglich des Standorts der «Salle Modulable». Entgegen zahlreicher Stimmen aus der Bevölkerung und mehrerer Parteien, hat die Stadt kommuniziert, das Inseli als Standort zu favorisieren und das jetzige Stadttheater-Gebäude abzureissen.

Die städtische Initiative «Für ein lebendiges Inseli statt Blechlawine» fordert, nebst der Aufhebung des Carparkplatz und der Erweiterung der Grünfläche, sinngemäss, dass das Inseli als städtischer Freiraum erhalten und aufgewertet wird. Der Plan des Stadtrats, die «Salle Modulable» auf dem Inseli zu errichten, ist unvereinbar mit dieser Forderung. Die «Salle Modulable» als Kultureinrichtung im High-Class-Bereich gefährdet die Diversität und die offene, ungezwungen Atmosphäre des Inseli, welche für Luzern von hohem Wert ist.
Für die JUSO Stadt Luzern ist das Inseli daher prinzipiell kein akzeptabler Standort.

Grünflächen in zentraler Lage sind und werden zunehmend in Gefahr gebracht, obwohl sie zweifelsohne von grosser Wichtigkeit für die Lebensqualität in der Innenstadt sind.

«Wir werden alles daran setzen, dass die Salle Modulable keine Grünflächen oder Naherholungsgebiet zerstört. Notfalls auch mit weiteren Initiativen.» meint JUSO-Stadtratskandidat Yannick Gauch.

Des weiteren stellt sich die JUSO vehement gegen den Abriss des jetzigen Theatergebäudes. „Sollte die „Salle Modulable“ tatsächlich realisiert werden, birgt das alte Theatergebäude unzählige Nutzungsmöglichkeiten für Kultur und Bevölkerung. Ein Abriss wäre eine schlichte Verschwendung dieses Potenzials“, sagt JUSO-Grossstadtratskandidat Abilasa Leuenberger.
Eine bereits gesammelte Initiative fordert die kulturelle Nutzung des alten Theaters. Dies zeigt, dass dieses Anliegen auch in der Bevölkerung vorhanden ist. Die JUSO Stadt Luzern unterstützt diese Forderung.

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JUSO Stadt Luzern nominiert…

Die JUSO Stadt Luzern stellt ihrer JUSOplus-Liste 29 junge KandidatInnen vor. Mit dieser vielfältigen Liste zeigt die JUSO, dass sie auch weiterhin die stärkste Jungpartei in Luzern ist. Wir sind auf einem guten Weg und starten mit voller Kraft in den Wahlkampf.

Was ist JUSOplus?

Jung: Mit Tristan Glatthard (Geburtsdatum: 13.07.1996) kandidiert der jüngste Kandidat auf der JUSO-Liste. Das Durchschnittsalter liegt bei 23 jahren.

Vielfältig: Es kandidieren Lehrlinge, StudentInnen, BüezerInnen, SchülerInnen und KünstlerInnen.

Engagiert: Unsere KandidatInnen sind auch privat in verschiedenen Bereichen engagiert.
Sie sind Mitglieder in Quartiervereinen und Organisationen wie Pfadi, Jungwacht und Sportvereinen.

Von Überall: Fast alle Quartiere sind auf unserer Liste vertreten. Spitzenkandidatin Abilasa Leuenberger kommt aus dem Maihofquartier, Stadtratskandidat Yannick Gauch wohnt in der Neustadt.

So verschieden die einzelnen KandidatInnen sind, eines haben sie alles gemeinsam: Sie stehen für ein linkes, weltoffenes und urbanes Luzern ein. Neben JUSO-Mitgliedern sind auch viele zu finden, die mit dieser Kandidatur dieser politischen Haltung Ausdruck geben wollen und bereit sind die Zukunft unserer Stadt mit zu gestalten.
Es kann nicht sein, dass sich die Unternehmen und das Kleinbürgertum die Stadt aufteilen und sukzessive weniger zahlungskräftige BewohnerInnen aus der Stadt verdrängen.
Die Zukunft gehört nicht den ewig Gestrigen, sondern uns.

Was wollen wir?
Auf der Liste befinden sich sowohl Jusos, als auch andere junge Linke. JUSOplus will in diesem Wahlkampf die Bereiche bezahlbarer Wohnraum, Tourismus, Öffentlicher- und Veloverkehr sowie Kultur thematisieren. Es sind jene Themen, welche das soziale Zusammenleben und die Zukunft am meisten bestimmen.

Stadtentwicklung

Eine glaubwürdige Stadtentwicklung ist für die JUSO nur dann möglich, wenn die Stadtbevölkerung in die Entscheidungsprozesse integriert wird. Wir wollen eine Stadt die nicht in den Machtstrukturen der Parteien und Quartiervereine verharrt, sondern die direkt auf die Bewohnerinnen und Bewohner zugeht und die Diskussion über die Entwicklung unserer Stadt fördert. Dabei muss auch ein Umdenken stattfinden. Stadtentwicklung darf nicht länger ein Mittel sein, mit welchem primär gute Steuerzahler angesiedelt werden, sondern muss die Bedürfnisse der jetzigen Bevölkerungsschichten ins Zentrum stellen. Die setzt sich aus allen Einkommensschichten zusammen. Um den nötigen Gestaltungsfreiraum zu erhalten ist es notwendig, dass die Stadt Luzern eine aktivere Immobilienpolitik betreibt und die Gestaltung dieser Gebiete demokratischen Prozessen unterstellt.

„Wir setzen uns für eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik ein. Für eine Förderung von ÖV und Veloverkehr und eine Begrenzung des motorisierten Individualverkehrs.“
    Yannick Gauch, Stadtratskandidat / Spitzenkandidat Grossstadtrat

„Die Stadt Luzern hat eine vielfältige und lebendige Kulturszene. Diese muss bewahrt und weiter gefördert werden.“
    Abilasa Leuenberger, Spitzenkandidatin Grossstadtrat

„Der Tourismus muss so gestaltet werden, dass er für die Stadtbevölkerung erträglich ist. Dies ist er nur, wenn alle davon profitieren und nicht nur einige wenige Geschäfte.“
    Nik Rigert, Präsident JUSO Stadt Luzern / Kandidat Grossstadtrat

„Bezahlbarer Wohnraum wird mehr und mehr zu einer Mangelware. Die Stadt muss aktive Schritte im Bereich sozialer Wohnraum und einer gesunden Durchmischung unternehmen.“
    Michela Roger, Kandidatin Grossstadtrats

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JUSO kandidiert für den Stadtrat

In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass ein Bedürfnis nach einer jungen linken Alternative vorhanden ist. Bei den letzten Stadtratswahlen 2011 konnte unser Kandidat Adelino de Sa ein hervorragendes Resultat erzielen. Es herrscht Veränderungsbedarf in der Regierung. Deshalb wird die JUSO auch 2016 einen Kandidaten stellen.

An der Mitgliederversammlung vom 12.12.2015 haben wir uns einstimmig dafür ausgesprochen, Yannick Gauch für den Stadtrat zu nominieren. Der 21- jährige Grafiker präsidierte die städtische JUSO zwischen 2011 – 2014 und ist zurzeit tätig als Politischer Sekretär der SP Kanton Luzern.

Du willst die JUSO und Yannick Gauch im Wahlkampf unterstützen?

Lebensqualität für Alle

Der Salle Modulable soll ein Ort der Begegnung für die Luzerner Bevölkerung werden. Wird jedoch der Standort Inseli in Betracht gezogen, nehmen die Initiatoren in Kauf, genau einen solchen zu gefährden. Der Inselipark mit seinen zwei Bars, der Volière und der Buvette, und der grossen Grünfläche fungiert heute schon als Begegnungsort für die gesamte Bevölkerung, die die dort herrschende lockere Atmosphäre und die zentrale Lage zu schätzen weiss. Ob dies auch neben dem High-Class-Kulturpalast weiterhin möglich wäre, ist äusserst fragwürdig. Wenn nicht, würde unter anderem die alternative Kultur erneut aus dem Zentrum verdrängt. Dies wäre ein Verlust für die ganze Stadt Luzern.

Es ist exemplarisch, dass die Auflösung des Carparkplatzes auf dem Inseli für die Errichtung des Salle Modulable kein Problem darzustellen scheint, wo dies hingegen zur Schaffung einer Grünfläche wie die JUSO Stadt Luzern in ihrer Initiative „Für ein lebendiges Inseli statt Blechlawine“ fordert auf breite Kritik und Ablehnung von Seiten der Luzerner Tourismusbranche stösst. Die Errichtung einer Grünfläche und die Aufwertung des Standortes, wie sie unsere Inseli-Initiative fordert ist somit technisch keine unlösbare Aufgabe. Nun stehen der Erhalt und die Ausweitung des Grüns in der Stadt und der Prestigebau in direkter Konkurrenz. Wird unsere Initiative, zur Aufhebung des Carparkplatzes zugunsten einer Erweiterung der Grünfläche angenommen, ist der Standort Inseli für den Salle Modulable vom Tisch.

Wir wollen eine Steigerung der Lebensqualität im Zentrum für alle. Das erreichen wir durch eine Aufwertung des Inseliparks, die sich am heute funktionierenden Erscheinungsbild orientiert.

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Wir führen mehr als einen Wahlkampf

Der kantonale JUSO-Präsident Joël Mayo schreibt über die bevorstehenden Kantonsratswahlen 2015

Für die JUSO Kanton Luzern findet im März 2015 mehr als nur Wahlkampf statt. Es ist ein Deutungskampf, es ist ein Kulturkampf den wir als Linke in diesem Wahljahr zu führen haben werden und den wir zu führen verpflichtet sind. Die universellen Werte offener, moderner Gesellschaften (Freiheit, Gleichheit, Solidarität) sind während Jahren in Bedrängnis geraten durch einen neoliberalen, rechtsbürgerlichen Mainstream, der keine Scham dabei empfindet, einige wenige Privilegierte auf Kosten der Gesellschaft zu übervorteilen. Artikel ansehen